Vor etwa einem Jahr bin ich auf eine “Bewegung” gestoßen (mir fällt einfach kein besseres Wort ein), die sich mit dem intelligenten Einsatz von Blitzlicht beschäftigt: “Strobist“. Dabei geht es, wie immer in der Fotografie, um Licht. Der Leitspruch der Strobisten lautet “Less Gear, More Brain, Better Light”, d.h. man versucht mit wenigen, oft improvisierenden Mitteln besser ausgeleuchtete Fotos zu erhalten. Eine alternative Bezeichnung ist “off-camera light”, d.h. der Einsatz eines Blitzgerätes direkt auf dem Steckschuh der Kamera ist verpönt. Den Begriff Strobist hat David Hobby, ein US-amerikanischer Pressefotograf, geprägt.
Die Ergebnisse meiner ersten Experimente waren recht ermutigend, und so fasste ich schnell den Beschluß, daß ich meine Kenntnisse bei einem Seminar oder Workshop verbessern muß. Kurz darauf stieß ich im Strobist-Forum bei Flickr auf eine Gruppe von Enthusiasten, die ein Treffen (“Strobist meetup“) in Frankfurt organisieren wollten. Vorbilder dazu gibt es reichlich, eines der berühmteren ist das Seattle Meetup.
Dem habe ich mich angeschlossen, und nach ein paar Wochen Vorbereitungszeit haben sich 12 Fotografen (fast alles Amateure) in Frankfurt im Tikiriki-Club getroffen. Als professionelle Unterstützung hatten wir uns Bert Stephani eingeladen, der uns einige Aufgaben, zahlreiche Hinweise und Tips und Tricks gab. Der Tag brachte nicht nur eine Menge meiner Fotos, sondern auch der anderen Fotografen. Sogar ein Video ist entstanden:
Einen großen Anteil daran, daß der Tag so produktiv und lehrreich war, hatten auch die (Amateur-) Models, die wir eingeladen hatten. Darunter warten auch Yvonne und Sandra, beides Freundinnen von Petra.